Datenschutz, einfach erklärt
Keine Konten. Keine Werbung. Kein Tracking. Im Folgenden erklären wir genau, was das bedeutet, und wo die Grenzen dieses Versprechens liegen.
Was wo liegt
| Was | Wo es liegt | Was unser Server sieht |
|---|---|---|
| Deine Listen, Listennamen und Mitglieder | Nur auf deinen eigenen Geräten | Nur verschlüsselter, unlesbarer Datenbrei |
| Der Schlüssel, mit dem alles verschlüsselt ist | Sicher auf deinem Gerät gespeichert; kurz sichtbar in einem Einladungslink | Niemals, auch Einladungen selbst sind verschlüsselt |
| Standort, Einkaufserinnerungen, gespeicherte Läden | Nur auf deinem Gerät | Nichts, unser Server hat keinen einzigen Endpunkt, der Koordinaten entgegennimmt |
| Wer du bist | Eine zufällige Geräte-ID und ein Schlüsselpaar, kein Name, keine E-Mail, kein Konto | Nur diese zufällige ID und ein Push-Token |
| Unvermeidliche Rest-Metadaten | — | Welche (zufälligen) Geräte zu welcher (zufälligen) Gruppe gehören, ungefähr wann etwas gesendet wurde und wie viel Daten, plus deine IP-Adresse auf Verbindungsebene (nicht protokolliert oder gespeichert) |
Was wir tun
- Keine Konten, keine Werbe-SDKs, keine Analyse- oder Tracking-Software.
- Absturzberichte enthalten nie den Inhalt deiner Listen (personenbezogene Daten werden entfernt), und du kannst das abschalten.
- Der Quellcode der App ist offen, damit jeder das überprüfen kann.
Was wir NICHT versprechen, ehrlich gesagt
Verschlüsselung schützt dich vor neugierigen Dritten, Datenlecks und dem Verkauf deiner Daten, nicht vor jedem denkbaren Szenario. Konkret:
- Wir versprechen keine Forward Secrecy pro Nachricht und keine Post-Compromise-Security, das sind fortgeschrittene kryptografische Garantien, die dieses Design bewusst nicht verfolgt.
- Jeder, den du in eine Gruppe einlädst, kann dort per Design alles lesen, es ist schließlich auch seine Liste. Vinkt schützt nicht vor einem Gruppenmitglied, dem du vertraust, das dieses Vertrauen aber missbraucht.
- Unsere Annahme: du musst uns (dem Serverbetreiber) nicht blind vertrauen, das Bedrohungsmodell richtet sich gegen neugierige Dritte, Datenlecks und Datenhandel, nicht gegen ein böswilliges Mitglied deiner eigenen Gruppe.